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Bruxelles, BelgienBei Whoppah seit April 2024 • 55 Verkäufe
Yolande Ide (1931)
Diese Skulptur fängt einen zutiefst introspektiven Moment ein und zeigt eine nach innen gekrümmte Figur in einer Pose, die Kontemplation, Verletzlichkeit oder emotionalen Rückzug suggeriert. Die raue, strukturierte Oberfläche unterstreicht die rohe, ausdrucksstarke Natur des Werks und verstärkt sein emotionales Gewicht. Die Künstlerin versteht es, sowohl Spannung als auch Flüssigkeit zu vermitteln, indem sie einen Kontrast zwischen der Festigkeit des Materials und der organischen, fast zärtlichen Haltung des Subjekts schafft. Dieses Werk steht in der Tradition der existentiellen und figurativen Skulptur, bei der allein die Körpersprache eine kraftvolle Geschichte der inneren Reflexion erzählt. Darüber hinaus hat der Künstler die Skulptur bemalt, um Patina zu imitieren, was ihr ein gealtertes, verwittertes Aussehen verleiht, das ihre Tiefe und ihr Gefühl von Dauerhaftigkeit noch verstärkt, so als wäre sie ein Artefakt menschlicher Emotionen, das in der Zeit konserviert wurde.
Biografie der Künstlerin:
Yolande Ide, eine heute 94 Jahre alte Frau aus der belgischen Küstenstadt De Haan. Sie ist die Tochter von Léon Ide, einem bekannten Architekten in der Gemeinde De Haan.
Im Jahr 1950 schrieb sich Yolande in Kurse an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen ein.
Ihr ganzes Leben lang schuf sie im Verborgenen, in ihrer kleinen Werkstatt im großen Haus der Familie, herrliche Terrakotta-Skulpturen und Gemälde. Trotz ihres künstlerischen Talents stellte sie ihre Werke nie aus, sondern zog es vor, ihr Atelier in dem Schloss, in dem sie wohnte, zu behalten.
Yolande fertigte ihre Skulpturen sorgfältig an, wobei sie sich auf weibliche Figuren konzentrierte, die für die 1960er Jahre stark stilisiert waren und in ihrem Stil als avantgardistisch galten. Wie eine leidenschaftliche Künstlerin schuf sie manchmal auch männliche Figuren. Auch in der Malerei hatte sie Erfolg.
Ihre Skulpturen zeichnen sich durch ihre raue Schönheit aus.
Ihr Vater, Leon Ide, war ein bekannter Architekt, der die architektonische Landschaft von De Haan in der Zwischenkriegszeit stark beeinflusste. Er spezialisierte sich auf den Entwurf von anglonormannischen und flämischen Landhäusern und realisierte auch Projekte in anderen Küstengemeinden wie Bredene und Middelkerke. Insbesondere renovierte er das "Grand Hôtel du Coq-sur-mer" in Le Coq, das 1889 von Alfred Neirynck entworfen worden war, und entwarf das Rathaus der ehemaligen Gemeinde Klemskerke.
Ungefähr 1960er Jahre.
Abmessungen: 34 x 50 x 17 cm.
7,6 kg
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Spezifikationen
ZustandGutFarbenGrau, TaupeMaterialKeramikAnzahl der Artikel1Höhe34 cmBreite50 cm