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Frank Gehry Papphocker für Vitra. Der Architekt Frank Gehry ist bekannt für seinen Umgang mit ungewöhnlichen Materialien. Mit seiner Möbelserie 'Easy Edges' aus dem Jahr 1972 gelang es ihm, einem so alltäglichen Material wie Pappe eine neue ästhetische Dimension zu verleihen. Obwohl sie überraschend einfach aussehen, wurden die verschiedenen Stücke der Easy Edges"-Serie mit der vollendeten Kunstfertigkeit eines Architekten entworfen, was sie nicht nur sehr bequem, sondern auch langlebig und robust macht. Der ikonische Hocker ist robust und verleiht jedem Interieur eine markante Note.
Als eine Gruppe von Künstlern und Wissenschaftlern der NASA 1969 ein Treffen im Atelier des Künstlers Robert Irwin einberief, baten sie den Architekten Frank Gehry, den Raum schnell umzugestalten. Angesichts des knappen Budgets ließ sich Gehry etwas Einfaches und doch subtil Futuristisches einfallen: Sitzgelegenheiten aus Kartonstapeln, einem einfachen Material, das er für den Bau von Modellen aufbewahrte.
Außerdem war es haltbar, musste nicht nachbearbeitet werden und hatte eine geräuschdämpfende Eigenschaft, die Berichten zufolge die Lautstärke um die Hälfte reduzierte. Bald fertigte Gehry mit Irwins Hilfe einen Aktenschrank und einen Empfangstresen für sein Büro an, woraus die Easy-Edges-Serie mit Regalen, Beistelltischen und dem Wiggle Side Chair hervorging, einer schmalen Platte, die zu einem S-förmigen Sitz gebogen wurde, und die ihn dauerhaft berühmt machte.
Während die Presse und die Öffentlichkeit sich für das begeisterten, was das New York Times Magazine als "Papiermöbel für Pfennigfuchser" bezeichnete, befürchtete Gehry, dass die Popularität dieser Möbel seine Architektur in den Schatten stellen würde. Deshalb stellte er 1973 die Produktion von Easy Edges ein und gab 1982 die Produktion von Pappmöbeln ganz auf, um schließlich die Rechte an Vitra abzutreten.