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Thailändische Thepphanom-Wächterfigur – Vergoldetes Holz mit rotem Bolus – Tempelursprung – Zentralthailand – ca. 1960–1980

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Beschreibung des Produkts
Eine faszinierende und kunstvoll gearbeitete Darstellung eines thailändischen Thepphanom (Teppanom), eines himmlischen Wesens aus der thailändischen buddhistischen Tradition. Der Begriff Thepphanom bedeutet so viel wie „ein ehrfurchtgebietendes göttliches Wesen“. Traditionell kniet die Figur mit den Händen in Wai (Añjali Mudra), einer Geste des Respekts, der Hingabe und des Grußes. Diese elegante Figur ist reich verziert mit einer hohen, gestuften Chada (Mongkut)-Krone, charakteristisch für königliche und himmlische Wesen in der thailändischen und burmesischen Ikonographie. Das detailreiche Kostüm, das an Hofkleidung oder mythologische Rüstungen erinnert, unterstreicht ihre Rolle als Schutzfigur, die traditionell in der Nähe von Altären, Buddha-Statuen oder heiligen Stätten aufgestellt wird. Material und Technik: Handgeschnitztes Holz, traditionell mit rotem Boluslack grundiert und anschließend mit hauchdünnen Blattgoldblättern überzogen. Das Blattgold ist in zarten, sich überlappenden Schichten sichtbar und weist an Kanten und erhabenen Stellen natürliche Abnutzungsspuren auf, wodurch das warme Rot des darunterliegenden Bolus zum Vorschein kommt. Diese Technik ist typisch für traditionelle thailändische und burmesische Vergoldungen und unterscheidet sich deutlich von moderner Goldfarbe. Die Figur ist zusätzlich mit eingelegten farbigen Glaselementen verziert, die himmlische Juwelen symbolisieren. Diese Einlagen sind im Laufe der Zeit auf natürliche Weise matt geworden, was auf die lange Lagerung in einem Tempel oder Schrein zurückzuführen ist. Zustand und Patina: Die Skulptur weist authentische Alters- und Gebrauchsspuren auf, die auf ein Alter von etwa 40–60 Jahren hindeuten. An erhabenen Stellen wie Knien, Fingern und Gesichtszügen ist Abnutzung der Vergoldung sichtbar, wodurch der rote Bolus und das darunterliegende Holz freigelegt werden. Feine Craquelé-Bildung, Oberflächenabnutzung und leichte Verfärbungen sind vorhanden, insbesondere in Vertiefungen, wahrscheinlich bedingt durch den Kontakt mit Weihrauchrauch und Kerzenruß. Die rote Bolusschicht zeigt natürliche Abriebspuren und Farbunterschiede, die den warmen Glanz der Vergoldung verstärken. • Eine sichtbare Naht unter dem Kleidungsstück und am unteren Rand deutet auf die natürliche Holzstruktur und traditionelle Handwerkskunst hin, nicht auf moderne Massenproduktion. Die Rückseite und die Unterseite sind uneben und unfertig, was die Annahme einer handgefertigten Herkunft und nicht einer dekorativen Exportproduktion stützt. Herkunft und Stil: Zentralthailand (Bangkok-Stil), ca. 1960–1980. Die länglichen Gesichtszüge, die geschwungenen Augenbrauen, der heitere Ausdruck und die reich verzierte Krone entsprechen den Stilmerkmalen der Region Bangkok. Funktion und Kontext: Thepphanom-Figuren werden traditionell in Tempeln oder auf Hausaltären aufgestellt und flankieren oft heilige Bilder als Symbole der Verehrung und des Schutzes. Ihre kniende Haltung symbolisiert ewige Hingabe. Die Gebrauchsspuren, insbesondere an Vorderseite, Knien und Händen, deuten stark auf eine langjährige Aufstellung in einem Andachtsraum hin, wo die Figur Berührung, Bewegung, Weihrauch und ritueller Verwendung ausgesetzt war. Vor ihrer Entfernung aus einem Tempel werden solche Figuren üblicherweise einem Entweihungsritual (Phithi Lop Khwan) unterzogen, das von Mönchen durchgeführt wird. Dabei wird die spirituelle Essenz rituell freigesetzt. Nach dieser Zeremonie kann das Objekt als Kunstwerk in Privatbesitz übergehen. Dieses Exemplar wurde in Zentralthailand gefertigt und diente vermutlich mehrere Jahrzehnte in einem Tempel oder privaten Schrein, bevor es über einen Sammler oder Händler auf den europäischen Kunstmarkt gelangte. Symbolik: Der Thepphanom verkörpert die buddhistischen Ideale von Respekt, Demut und Hingabe. Das Blattgold symbolisiert Reinheit und spirituelle Transzendenz, während der rote Bolus darunter das innere Feuer der Hingabe repräsentiert. Auch außerhalb seines ursprünglichen rituellen Kontextes bewahrt die Figur eine kraftvolle und heitere Präsenz – eine zeitlose Geste der Ehrfurcht, ausgedrückt durch den traditionellen Wai. Provenienz: Privatsammlung, Niederlande. Wahrscheinlich aus einem Tempel stammend, mit überzeugender Provenienzgeschichte. Maße: Höhe: ca. 75 cm Kronenhöhe: ca. 30 cm Länge: ca. 65 cm Zustand: Guter Gesamtzustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren und authentischer Patina. Startpreis: 1.250 € Schätzung: 1.200 – 2.500 $

Spezifikationen
ZustandSehr gutFarbenGoldMaterialHolzAnzahl der Artikel1OrientierungPorträtFormatMediumHöhe75 cmBreite65 cmGebrauchsspurenVerfärbung

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