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Seltene frühe chinesische Stein-Guanyin (Avalokiteshvara) Stele – Möglicherweise Nördliche Wei, 5.–6. Jahrhundert – 45,6 cm
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Seltene frühe chinesische Stein-Guanyin (Avalokiteshvara) Stele – Möglicherweise Nördliche Wei, 5.–6. Jahrhundert – 45,6 cm

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Privater Verkäufer
Damme, DeutschlandBei Whoppah seit Februar 2025 • 3 Verkäufe
Beschreibung des Produkts
Abmessungen: H 45,6 × B 23 cm Gewicht: 15,5 kg Material: graugrüner feinkörniger Stein, vermutlich Argillit / toniger Siltstein Herkunft: China Thema: gekrönter Bodhisattva, wahrscheinlich Guanyin (Avalokiteshvara) Datierung: möglicherweise Nördliche Wei / frühe Nördliche Dynastien, ca. 5.–6. Jahrhundert Provenienz: Niederländische Privatsammlung / Niederländischer Antikhandel Seltene frühe chinesische Stein-Guanyin-Stele Diese außergewöhnlich schwere chinesische Stele zeigt einen gekrönten Bodhisattva, wahrscheinlich Guanyin (Avalokiteshvara), frontal dargestellt mit vor der Brust zusammengelegten Händen. Die **Bildhauerei** kombiniert eine bemerkenswert archaische skulpturale Sprache mit einer stark verwitterten, geschichteten Steinoberfläche und konstruktiven Details, die eng mit der frühen Entwicklung der chinesischen buddhistischen **Bildhauerei** übereinstimmen. Das Objekt wurde umfassend visuell und mikroskopisch untersucht. Dabei wurden nicht nur Ikonographie und Stil betrachtet, sondern auch der Gesteinstyp, natürliche Beschädigungen, Schnitzspuren, Reste der ursprünglichen Oberflächenbearbeitung und wie der Stein nach längerer Verwitterung reagiert. Die mögliche Datierung in die Zeit der Nördlichen Dynastien sollte als Zuschreibung betrachtet werden. Es gibt keine datierte Inschrift oder dokumentierte frühe Provenienz, um ein genaues Herstellungsdatum festzulegen. Die frühe Datierung basiert daher auf einer Kombination aus materialtechnischen Beobachtungen, skulpturalen Merkmalen und dem Vergleich mit dokumentierter früher chinesischer buddhistischer **Bildhauerei**. Ein bemerkenswert schwerer und dichter Stein Mit einer Höhe von nur 45,6 cm wiegt die Stele bemerkenswerte 15,5 Kilogramm. Die **Bildhauerei** wurde aus einem massiven und sehr dichten Steinblock geschnitzt. Der Stein hat eine charakteristische graue bis grüngraue Farbe und eine besonders feine Struktur. Unter Vergrößerung ist keine normale grobe Sandstruktur sichtbar. Das Material erscheint kompakt und glatt, während die stark verwitterte Außenhaut lokal spröde und schuppig geworden ist. Basierend auf diesen Eigenschaften wird der Stein vorläufig als feinkörniger Argillit / toniger Siltstein identifiziert, möglicherweise mit chloritischen Komponenten. Eine definitive petrographische Identifizierung würde Laboruntersuchungen erfordern. Untersuchung loser Steinfragmente In einem bereits beschädigten und stark degradierten Bereich zeigte sich, dass ein sehr kleines oberflächliches Steinfragment mit minimalem mechanischem Druck abgelöst werden konnte. Dies bot eine interessante Gelegenheit, das Material zu untersuchen, ohne die intakte Oberfläche weiter zu behandeln. Das Fragment zeigte keine sandige körnige Struktur, sondern brach als dünne, kompakte und spröde Schuppe ab. Dieses Verhalten stimmt mit der feinkörnigen und etwas geschichteten Struktur überein, die an anderer Stelle auf der Stele sichtbar ist. Ein loses Fragment wurde auch Apfelessig als einfacher indikativer Karbonattest ausgesetzt. Es trat kein sichtbares Sprudeln auf. Dies macht einen stark kalzitreichen gewöhnlichen Kalkstein weniger wahrscheinlich. Der Test ist rein indikativ und ersetzt keine petrographische oder mineralogische Laboruntersuchung. Darüber hinaus blieben die extrem dünnen Schuppen zunächst auf der Flüssigkeitsoberfläche schwimmen. Dies sollte nicht so interpretiert werden, dass der Stein selbst eine geringere Dichte als Wasser hat: Bei sehr kleinen trockenen Fragmenten können Oberflächenspannung und die poröse Struktur einer verwitterten Außenhaut dieses Phänomen verursachen. Natürliche Schichtung und Verwitterung auf der Rückseite Die Rückseite ist besonders wichtig für die Beurteilung. Hier ist keine flache, moderne mechanische Bearbeitung sichtbar. Die Oberfläche zeigt eine unregelmäßige, wellige und lokal abblätternde Struktur, wobei die natürliche Zusammensetzung des Gesteins deutlich sichtbar bleibt. Über die Oberfläche verteilen sich dunkle, graue, grünliche und lokal ocker-gelbe Zonen. Die ockerfarbenen Bereiche stimmen mit natürlichen eisenhaltigen Verwitterungsprodukten überein. In Vertiefungen gibt es eine komplexe Ansammlung alter Oberflächenablagerungen und Verwitterungsmaterial. Die Kombination aus einem kompakten Kern und einer lokal stark degradierten Außenhaut erklärt, warum das Objekt einerseits außergewöhnlich schwer und massiv ist, während andererseits extrem dünne Oberflächenschuppen relativ fragil sind. Mikroskopische Untersuchung der Schnitzerei Unter dem Mikroskop sind verschiedene Spuren sichtbar, die für die Herstellungsmethode relevant sind. In den tiefer geschnitzten Abschnitten sind unregelmäßige manuelle Schnitt- und Bearbeitungsspuren vorhanden. Die Linien sind nicht gleichmäßig oder mechanisch repetitiv und folgen der Modellierung des Bildes. Es ist auch sichtbar, dass verschiedene Rillen und bearbeitete Zonen selbst Teil der verwitterten Oberfläche geworden sind. Die Kanten sind an vielen Stellen abgerundet, und die Oberflächenablagerungen erstrecken sich bis in die tieferen Teile der Schnitzerei. Dies unterstützt die traditionelle manuelle Herstellung und die langfristige Alterung der bereits geformten Oberfläche. Es stellt jedoch an sich keine absolute Datierung dar: Auch eine spätere handgeschnitzte **Bildhauerei** kann nach ausreichender Zeit eine erhebliche natürliche Verwitterung entwickeln. Spuren von Gold und ursprünglicher Oberflächenbearbeitung Bei der mikroskopischen Untersuchung wurden kleine goldfarbene Reste in geschützten Vertiefungen beobachtet. Diese sind nicht als moderne, gleichmäßige Schicht über der Oberfläche vorhanden, sondern als kleine isolierte Reste in tiefer liegenden und geschützten Zonen. Dies ist interessant, da frühe chinesische buddhistische Stein-**Bildhauerei** nicht unbedingt als blanker Stein präsentiert wurde. **Bildhauerei** konnte mit Pigment, gipsartigen Vorbereitungsschichten und Vergoldung verziert werden. Die vorliegenden goldfarbenen Reste sind daher als mögliche Reste einer historischen Oberflächenbearbeitung dokumentiert. Ohne Materialanalyse wird ausdrücklich nicht festgestellt, dass die nachgewiesenen Partikel tatsächlich Gold sind oder aus der ursprünglichen Herstellungszeit stammen. Ihre Lage tief in der verwitterten Oberfläche macht sie jedoch für weitere Untersuchungen relevant. Die zwei separaten Lotusstützen unter den Füßen Eines der markantesten ikonographischen Details befindet sich ganz unten an der Figur. Die Füße ruhen nicht einfach auf einem einzigen durchgehenden Sockel. Unter dem linken und rechten Fuß befindet sich ein separat erhöhtes, abgerundetes Element. Durch starke Abnutzung und Verwitterung sind die ursprünglichen Details teilweise verschwunden, aber beide Formen waren bewusst symmetrisch angeordnet. Unsere aktuelle Interpretation ist, dass es sich wahrscheinlich um zwei stilisierte Lotusfußstützen handelt. Dieses Detail ist wichtig, da solche Konstruktionen tatsächlich in der frühen chinesischen buddhistischen **Bildhauerei** vorkommen. Zum Beispiel beschreibt in der wissenschaftlichen Dokumentation der Yungang-Grotten, Höhle VIII, einen gekrönten Bodhisattva, der auf einem mehrschichtigen Thron sitzt, während beide Füße auf einem Lotus vor der Figur ruhen. An anderer Stelle in derselben Grotte wird ein Bodhisattva auf einem stuhlartigen Sockel mit einer separaten Lotusfußstütze darunter beschrieben. Die Stützen dieser **Bildhauerei** sind nicht identisch mit einem spezifischen Yungang-Beispiel. Der Vergleich ist daher typologisch: Er zeigt, dass die ungewöhnliche Konstruktion unter den Füßen zum formalen Vokabular der frühen chinesischen buddhistischen **Bildhauerei** gehört. Archaische skulpturale Merkmale Der Rest der Komposition besitzt ebenfalls Merkmale, die eine mögliche frühe Datierung nahelegen. Die Figur ist in ihrer Komposition stark frontal. Das Gesicht ist relativ breit und gelassen, mit länglichen Augen, einer einfachen Nase, einem kleinen Mund und einem beherrschten Lächeln. Der Kopf wird von einer ausgeprägten Krone oder Frisur gekrönt, deren einzelne Volumen kraftvoll aus dem Stein geschnitzt sind. Die Draperie ist nicht naturalistisch dargestellt wie in vielen späteren **Bildhauerei**. Die Falten werden größtenteils durch tiefe, rhythmische und parallele Linien gebildet. Dies erzeugt eine grafische Behandlung des Gewandes, die stark zu seinem archaischen Charakter beiträgt. Die Hände sind vor der Brust in Anjali Mudra zusammengeführt, der Geste der Ehrfurcht, Hingabe und spirituellen Begrüßung. Die Kombination aus Krone, aufwendiger Kleidung und Bodhisattva-Ikonographie macht eine Identifizierung als Guanyin / Avalokiteshvara plausibel, obwohl das Fehlen eines klar unterscheidenden Attributs bedeutet, dass diese Identifizierung nicht absolut festgestellt werden kann. Vergleich mit der frühen chinesischen buddhistischen Tradition Die **Bildhauerei** weist mehrere Merkmale auf, die ihre Untersuchung innerhalb der künstlerischen Tradition der Nördlichen Dynastien und nachfolgender früher chinesischer buddhistischer Perioden nahelegen. Besonders relevant sind hier die frontale Komposition, die archaische Gesichtsmodellierung, die lineare Behandlung der Draperie, die gekrönte Bodhisattva-Form, die Sitzkonstruktion und die lotusartigen Fußstützen. Wissenschaftliche Dokumentationen der Yungang-Grotten zeigen, dass in der frühen chinesischen buddhistischen **Bildhauerei** eine überraschend große Variation an Sitzen, Fußstützen, Lotussockeln und Bodhisattva-Haltungen bestand. Daher sollte die ungewöhnliche Unterkonstruktion dieser Stele nicht automatisch als spätere Abweichung betrachtet werden. Datierung und alternative Interpretation Die interessanteste Arbeitshypothese ist derzeit eine Herstellung während der Nördlichen Dynastien, möglicherweise Nördliche Wei, ca. 5.–6. Jahrhundert. Eine so frühe Datierung kann jedoch ohne Inschrift oder alte dokumentierte Provenienz nicht als definitiv betrachtet werden. Bei der Beurteilung wurde daher bewusst eine wichtige alternative Möglichkeit in Betracht gezogen: eine spätere chinesische archaisierende **Bildhauerei**, die bewusst auf die Bildsprache der Nördlichen Wei und anderer früher Dynastien zurückgreift. Gerade aus diesem Grund ist kein einzelnes Merkmal entscheidend. Die aktuelle Zuschreibung beruht auf dem Gesamtbild von Gesteinstyp, Gewicht, natürlicher Verwitterung, manueller Bearbeitung, mikroskopischen Oberflächenmerkmalen, möglichen historischen Bearbeitungsresten, Ikonographie, Sitzkonstruktion und vergleichendem kunsthistorischem Material. Zustand Die Stele befindet sich in einem stark verwitterten archäologischen Zustand. Es gibt Abnutzung, alte Beschädigungen, Materialverlust, Erosion und lokale aktive Oberflächendekohesion. Insbesondere einige äußere Steinschichten sind fragil und können lokal abplatzen. Dieser Zustand bildet einen wesentlichen Bestandteil des historischen Charakters des Objekts. Eine weitere mechanische Reinigung wird nicht empfohlen. Aufgrund lokaler Abplatzungen wird eine professionelle Konservierungsbeurteilung bevorzugt, bevor Konsolidierungsmaterial aufgetragen wird. Forschungsergebnis Diese schwere graugrüne Stele ist ein bemerkenswertes Studienobjekt, bei dem materialtechnische und kunsthistorische Merkmale zusammenlaufen. Das Gewicht von 15,5 kg, der kompakte feinkörnige Stein, der negative indikative Säuretest, die natürliche geschichtete Bruch- und Verwitterungsstruktur, manuelle Bearbeitungsspuren, mögliche alte Goldreste und die ungewöhnlichen doppelten Lotusfußstützen unterstützen gemeinsam die Schlussfolgerung, dass es sich um eine traditionell gefertigte und erheblich verwitterte chinesische buddhistische **Bildhauerei** handelt. Die Ikonographie und skulpturale Sprache rechtfertigen weitere Untersuchungen zu einer möglichen Herkunft während der Nördlichen Dynastien, möglicherweise Nördliche Wei, 5.–6. Jahrhundert. Aufgrund des Fehlens einer Datierungsinschrift und einer schlüssigen frühen Provenienz wird dieser Zeitraum ausdrücklich als Zuschreibung und nicht als absolute Datierung angegeben. Ein außergewöhnliches und rätselhaftes Stück früher chinesischer buddhistischer **Bildhauerei**, bei dem gerade die Kombination aus archaischem Design, schwerem Stein, ursprünglichen Oberflächenspuren und ungewöhnlichen ikonographischen Details das Objekt besonders interessant für weitere Studien macht.

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KategorieBildhauereiZustandGutFarbenGrauMaterialSteinStandort des VerkäufersDammeLieferoptionenLieferung oder Abholung

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