Robert Detheux – Großes surrealistisches Porträt auf Leinwand – 80 x 70 cm
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Robert Detheux (Brüssel, 1932–2010)
Großes surrealistisches Porträt
Um 2005
Technik: Papier auf Leinwand
Maße: 80 × 70 cm
Signatur: Atelierstempel des Künstlers auf der Rückseite („ROBERT DETHEUX Atelier de l’Artiste“)
Zustand: Guter Gesamtzustand. Leichte Gebrauchsspuren an den Kanten des Keilrahmens, die das Kunstwerk selbst jedoch nicht beeinträchtigen.
Provenienz: Atelier des Künstlers (Atelierstempel auf der Rückseite)
Beschreibung: Ein ausdrucksstarkes surrealistisches Porträt mit traumhaften und introspektiven Zügen, charakteristisch für Robert Detheux’ Spätwerk. Das hybride, fast doppelte oder geisterhafte Gesicht hebt sich von einem strukturierten Hintergrund in warmen Terrakotta-, Ocker- und Blutrosatönen ab. Die großen, ausdrucksstarken Augen, die feine Modellierung der Gesichtszüge und die weißen und grauen Lichtreflexe verleihen der Komposition eine zugleich intime und beunruhigende Präsenz. Das Werk veranschaulicht perfekt die künstlerische Reife des Künstlers in den 2000er Jahren: ein Universum, in dem Körper und Gesicht zu Domäne von Träumen, Erinnerungen und reiner Emotion werden.
Dieses großformatige Werk (80 x 70 cm) ist selten auf dem Markt und besonders repräsentativ für seine Serien „Surrealistische Porträts“ und „Doppelte Präsenz“ aus dieser Zeit.
Künstlerbiografie: Robert Detheux (1932–2010) war eine einzigartige und prägende Figur der belgischen Nachkriegskunst. Geboren in Brüssel, absolvierte er das Saint-Luc Institute of Fine Arts. Parallel dazu verfolgte er eine Karriere als Maler und lehrte bis 1996 Grafikdesign an der Kunstakademie Tournai (Fachbereich Werbung). Ab den 1950er Jahren etablierte er sich durch sein Engagement in der surrealistischen und dadaistischen Bewegung in der belgischen Kunstszene und entwickelte dabei einen zutiefst persönlichen Stil. Sein Werk, das Poesie, Subversion und innovative Ausdrucksformen vereint, entwickelte sich hin zu einer lyrischen Abstraktion, wobei die menschliche Figur stets präsent blieb. Er wurde mehrfach mit dem Prix de la Jeune Peinture Belge (Preis für junge belgische Maler) ausgezeichnet (1953, 1954 und 1971).
In den 1970er Jahren erregte er Aufsehen mit einer Reihe sinnlicher Gemälde, die sich auf Bauch und Nabel konzentrierten. In den 1980er Jahren entstanden großformatige, dunkle Kompositionen, die mit leichten kalligrafischen Elementen angereichert waren. Ab den 2000er Jahren widmete sich Detheux geisterhaften, hybriden und poetischen Porträts und Figuren, die er mit großer Meisterschaft in Zeichnung und Material (Pastell, Kreide und Lichtreflexe auf kaschiertem Papier) ausführte. Seine Werke befinden sich in den Sammlungen der Königlichen Museen der Schönen Künste Belgiens und in zahlreichen internationalen Privatsammlungen.
Dieses Werk, das direkt in seinem Atelier entstand, zeugt von der Ausdruckskraft und technischen Subtilität, die seine jüngsten Kreationen kennzeichnen.