Originales Ölgemälde: Sommerhäuser – Landschaft – Die Stadt und die Seele des Dorfes
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Das Ölgemälde auf Karton mit dem Titel „Die Stadt und die Seele des Dorfes“ vermittelt ein tiefes Gefühl von Kontrast und Harmonie zwischen den Kräften des modernen Stadtlebens und der beständigen Essenz ländlicher Tradition. Mit ausdrucksstarken Impasto-Strichen und einer erdigen, bodenständigen Farbpalette fängt die Künstlerin meisterhaft einen Moment ein, der zeitlos und zugleich still kraftvoll ist: eine einsame Gestalt, vertieft in die Arbeit inmitten eines weiten, grünen Kohlfeldes. Im Zentrum der Komposition steht eine leicht gebeugte Frau, die eine Schubkarre mit frisch geerntetem Kohl schiebt. Ihre Gestalt ist klein und doch zentral, eingehüllt in einen leuchtend farbigen Schal, der wie eine warme Glut aus dem grünen Meer hervorsticht. Die Leuchtkraft ihrer Kleidung – Gelb-, Orange- und Blautöne – zieht den Blick des Betrachters auf sich und zeugt von Widerstandsfähigkeit, Individualität und der unausgesprochenen Poesie der alltäglichen Arbeit. Sie ist die Seele des Dorfes: geduldig, stark und tief mit dem Land verbunden. Um sie herum breitet sich das Kohlfeld wie ein lebendiger Teppich aus, durchzogen von sattem Grün, tiefen Ockertönen und den Schatten kühler Waldfarben. Die Farbe ist in dicken, geschichteten Strichen aufgetragen, was der Vegetation eine fast skulpturale Präsenz verleiht. Jeder Kohlkopf ist unverwechselbar, gewunden und rund, seine Form scheint direkt aus dem Karton zu wachsen. Die Spachteltechnik der Künstlerin suggeriert Bewegung und Leben – die Pflanzen scheinen in einer sanften Brise zu rascheln oder auf das ferne Summen des Dorflebens zu reagieren. Hinter dem Feld erheben sich die dunklen Silhouetten der Dorfhäuser, deren gedämpfte Rot-, Violett- und Brauntöne der Komposition ein Gefühl von Verwurzelung verleihen. Ihre kantigen Dächer kontrastieren mit der organischen Rundung der Kohlköpfe darunter und symbolisieren die Dualität des Lebens: das vom Menschen Geschaffene und das Natürliche. Einige der Dächer deuten auf Modernisierung hin, mit schärferen, industriellen Linien, die subtil auf das Vordringen der Stadt anspielen. Diese Bauwerke, so weit entfernt sie auch wirken mögen, sind wesentlich für die Aussage des Gemäldes – sie repräsentieren die „Stadt“, nicht als Feind, sondern als eine stets am Horizont des traditionellen Lebens lauernde Präsenz. Darüber erstrahlt der Himmel in einem surrealen Mintgrün, durchzogen von Schatten und violetten Schimmern. Die Bäume sind karg, stellenweise fast skelettartig, und mit schnellen, ausdrucksstarken Linien gemalt, die einen vorbeiziehenden Wind andeuten – vielleicht eine Metapher für Wandel.
Spezifikationen
ZustandAusgezeichnetFarbenBlau, GrünMaterialAndereAnzahl der Artikel1Erster EigentümerJaOrientierungLandschaftFormatSmallHöhe15 cmBreite20 cm