Originales Ölgemälde Abendliche Feldlandschaft Wind im Stoppelfeld
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London, Vereinigtes KönigreichBei Whoppah seit Juni 2026 • 0 Verkäufe
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Das Ölgemälde auf Karton mit dem Titel „Wind im Stoppelfeld“ fängt die dynamische Energie eines abgeernteten Feldes nach getaner Arbeit eindrucksvoll ein. Die Szene pulsiert im Wind und im Echo des ländlichen Rhythmus, dargestellt in einem ausdrucksstarken, strukturierten Stil, der zugleich spontan und bewusst wirkt. Das Gemälde feiert die Landschaft nicht in ihrer kultivierten Perfektion, sondern in ihrer natürlichen Ruhe – wo goldene Stoppeln unter einem melancholischen Himmel wiegen und Heuballenreste wie schlafende Tiere über das Feld verstreut liegen. Der Vordergrund wird von warmen Ockertönen, tiefem Siena und Goldgelb dominiert, die eine haptische Darstellung abgeernteter Felder bilden, kahlgeschoren und doch voller Restwärme. Die Pinselstriche sind kühn und wirbelnd und ahmen die wellenförmige Bewegung des Windes nach, der über trockenes Gras streicht. Die Überreste des geernteten Heus – runde, zusammengekauerte Formen mit rotbraunen Kernen und sonnenbeschienenen Spitzen – scheinen im Wind zu tanzen, fast lebendig unter der Kraft einer unsichtbaren Brise. Ihre Anordnung im Bild erzeugt Tiefe und Rhythmus und spiegelt den Kreislauf der Landarbeit und die Schönheit ihrer Nachwirkungen wider. Im Mittelgrund erhebt sich ein Bergrücken aus dunkler Erde und Felsen, gemalt in kräftigen Kastanien-, Pflaumen- und Anthrazittönen. Diese zentrale Masse dient als visueller Anker in der Komposition – stoisch, geerdet und unbeweglich im Kontrast zur dynamischen Bewegung des Stoppelfeldes. Trotz der Schwere und Festigkeit dieser Landform deuten grüne und ockerfarbene Streifen darauf hin, dass sie noch immer Teil der lebendigen Geschichte der Landschaft ist – vielleicht ein Hügel oder ein schlafender Berg, der über das Feld wacht. Der Himmel darüber ist eine gewaltige Kraft für sich. Das Gemälde, dessen Farben in satten Purpur-, Violett-, Indigo- und kräftigen Rosatönen gehalten sind, erweckt den Eindruck eines von einem Sturm überrollten Sonnenuntergangs oder des letzten Glühens der Dämmerung kurz vor Einbruch der Nacht. Die Wolkenformationen sind in dramatischen, wirbelnden Pinselstrichen dargestellt, die die Präsenz des Windes – dieses unsichtbaren Akteurs, der die gesamte Szene belebt – unterstreichen. Die Rosa- und Purpurtöne verleihen der Landschaft einen ätherischen, leicht surrealen Ton und deuten auf eine emotionale oder symbolische Ebene jenseits des Wörtlichen hin. Dies ist keine stille Landschaft. Vielmehr ist sie erfüllt vom Gefühl der Bewegung der Luft, von Feldern, die flüstern und sich regen. Die Farbpalette, obwohl in erdigen Tönen verwurzelt, wird durch den Kontrast von warm und kühl, Licht und Schatten belebt.
Spezifikationen
ZustandAusgezeichnetFarbenBlau, BraunMaterialAndereAnzahl der Artikel1Erster EigentümerJaOrientierungLandschaftFormatSmallHöhe15 cmBreite20 cm