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London, Vereinigtes KönigreichBei Whoppah seit Juni 2026 • 0 Verkäufe
AAA5191
Das Ölgemälde auf Leinwand mit dem Titel „Kalter Sommerwind“ entführt den Betrachter in einen flüchtigen, paradoxen Moment: Der Sommer trägt die Farben der Wärme, doch die Luft erinnert mit ihrer Frische eher an den Hauch des Herbstes. In dickem Farbauftrag mit dem Spachtel ausgeführt, vermittelt das Werk Textur und Bewegung und lädt zu einem visuellen und haptischen Erlebnis der Landschaft ein. Jeder Pinselstrich, geschichtet und energiegeladen, trägt zu einer rohen, sinnlichen Darstellung der vom Wind bewegten Natur bei. Im Vordergrund erstrahlt üppiges grünes Gras in verschiedenen Gelb-, Jade- und Olivtönen, dessen Halme mit kühnen, spontanen Gesten geformt sind. Diese dynamischen Pinselstriche erwecken den Eindruck, als wiege sich das Gras, gebogen unter der unsichtbaren Kraft einer Böe. Flecken helleren Grüns und kleine gelbe Farbtupfer am unteren Bildrand deuten auf die flüchtige Präsenz des Sonnenlichts hin, das durch einen Himmel bricht, der Veränderung ankündigt. Über die Wiese verstreut, setzt eine Gruppe grasender Kühe dunkle Akzente in der Komposition. Ihre Konturen werden eher durch die Textur als durch Linien weichgezeichnet – ein Hinweis auf Stille und Leben inmitten der unruhigen Umgebung. Rechts erhebt sich eine Gruppe von Birken und Pappeln, deren Stämme verdreht und von weißen, braunen und purpurroten Streifen durchzogen sind. Die Rinde ist mit aggressiven, fast gewalttätigen Pinselstrichen gemalt, was den Eindruck von Unruhe verstärkt. Die in schlammigen Grün- und Ockertönen gehaltenen Blätter scheinen mitten im Rascheln erstarrt – weder ganz still noch gänzlich fortgeweht. Sie fangen die Essenz eines Sommertages ein, der unruhig wird, an dem Hitze auf Atmosphäre trifft und ein Sturm oder ein Kälteeinbruch folgen könnte. Der Himmel dominiert die obere Hälfte des Gemäldes mit explosivem Expressionismus. Schattierungen von Azurblau, Türkis, Kobaltblau und Lavendel vermischen sich mit dichten Wolken aus Milchweiß, Pfirsichfarben und Indigo. Die Wolken treiben nicht einfach dahin – sie wirbeln, drehen und taumeln über die Leinwand. Der Pinselstrich lässt vermuten, dass der Wind nicht nur über das Feld gefegt ist, sondern nun den Himmel selbst formt. Darüber zieht ein Vogelschwarm im Flug über die Szene, seine dunklen Silhouetten zeichnen sich gegen das Licht ab. Auch sie sind von der Strömung erfasst, über den Himmel verstreut, als wüssten sie nicht, wohin sie fliegen sollen, und spiegeln so die chaotische Schönheit des Windes wider.
Spezifikationen
ZustandAusgezeichnetFarbenBlau, GrünMaterialLeinwandAnzahl der Artikel1Erster EigentümerJaOrientierungLandschaftFormatSmallHöhe15 cmBreite20 cm