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Monumentale nepalesische Newar Paubha des 19. Jahrhunderts von Rakta Tara – Rote Tara der Wunscherfüllung und des Wohlstands
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Monumentale nepalesische Newar Paubha des 19. Jahrhunderts von Rakta Tara – Rote Tara der Wunscherfüllung und des Wohlstands – 1

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Damme, DeutschlandBei Whoppah seit Februar 2025 • 3 Verkäufe
Beschreibung des Produkts
Abmessungen: H 120 × B 73 cm inklusive Textilmontage Eine monumentale nepalesische Thangka / Newar Paubha aus dem 19. Jahrhundert mit einer seltenen Darstellung von Rakta Tara (Rote Tara). Die Göttin erscheint als rotfarbene, reich geschmückte weibliche Figur, die in einer eleganten Tribhanga-Haltung auf einem Lotussockel steht und von einem umfangreichen Pantheon kleinerer Gottheiten umgeben ist. Während religiöse Gemälde aus Nepals Newar-Tradition traditionell Paubha genannt werden, ist der Begriff Thangka international viel bekannter. Dieses Werk aus dem 19. Jahrhundert gehört zu jener breiteren Himalaya-Tradition, in der sich nepalesische und tibetisch-buddhistische Malerei jahrhundertelang gegenseitig beeinflussten. **Rakta Tara – die Rote Tara** Im Mittelpunkt dieses Stücks steht Rakta Tara, wörtlich die Rote Tara. Sie ist mit zwei Armen, einem ausgeprägt weiblichen Körperbau, reich verziertem Schmuck und einer hohen Krone dargestellt. Ihre rote Körperfarbe verleiht der Komposition eine außergewöhnliche visuelle Kraft. Ihre rechte Hand ist nach unten in Varada Mudra geöffnet, der traditionellen Geste der Großzügigkeit, des Segens und der Wunscherfüllung. Mit ihrer linken Hand hält sie den langen Stiel eines großen blühenden Lotus, der neben ihrer Schulter emporsteigt. Auffallend ist auch das gefleckte Tierfell, das über ihre linke Schulter drapiert ist, ein ungewöhnliches ikonographisches Element, das zwischen ihrem Schmuck und ihren Gewändern deutlich sichtbar ist. **Rote Tara – Wohlstand, Wunscherfüllung und magnetisierende Kraft** Innerhalb der tantrisch-buddhistischen Tradition wird Rot mit magnetisierender Aktivität assoziiert: dem Anziehen günstiger Umstände, Beziehungen, Gelegenheiten und der Mittel, die zur Überwindung von Hindernissen notwendig sind. In Kombination mit der Varada Mudra erhält die Darstellung eine kraftvolle Symbolik von Großzügigkeit, Wohlstand, Fülle und Wunscherfüllung. Der Lotus repräsentiert gleichzeitig spirituelle Reinheit und die Fähigkeit, die Grenzen der gewöhnlichen Existenz zu überwinden. Rakta Tara verbindet somit weibliches Mitgefühl mit aktiver Kraft: nicht nur Schutz vor Widrigkeiten, sondern auch die Schaffung von Bedingungen, unter denen sowohl materielle als auch spirituelle Entwicklung möglich werden. **Eine monumentale Newar-Komposition** Um die zentrale Rote Tara herum befindet sich ein umfangreiches Pantheon kleinerer Gottheiten. Sie erscheinen einzeln in runden Aureolen und Wolkenformationen und sind in verschiedenen Körperfarben, Haltungen und mit vielfältigen Attributen dargestellt. Die fast symmetrische Anordnung dieser Figuren, die intensiv gesättigten roten, grünen, blauen und gelben Farbfelder, die reich verzierte Krone und der Schmuck sowie die präzise Linearität stimmen mit der charakteristischen Bildsprache der Newar-Malerei aus Nepal überein. Aus der Nähe entfaltet sich eine Welt individueller Gottheiten, Juwelen, Lotusblumen, Gewänder und ritueller Details. Aus größerer Entfernung bildet alles ein kraftvoll organisiertes religiöses Bild um die monumentale zentrale Göttin. **Thangka und Paubha – Nepalesische Maltradition** Der traditionelle nepalesische Name für ein solches religiöses Gemälde ist Paubha. Diese Kunstform wurde über Jahrhunderte von Newar-Künstlern aus dem Kathmandu-Tal entwickelt. In Tibet entwickelte sich die eng verwandte Thangka-Tradition. Aufgrund des intensiven religiösen und kommerziellen Verkehrs zwischen Kathmandu und Tibet beeinflussten sich beide Traditionen stark gegenseitig. Newar-Künstler arbeiteten auch für tibetische Mäzene, und ihre Malerei spielte eine wichtige Rolle innerhalb der breiteren Kunstgeschichte des Himalayas. Daher ist ein solches Werk auch international als antike nepalesische Thangka anerkannt und begehrt, während Newar Paubha die spezifischere kunsthistorische Bezeichnung ist. **Kunsthistorischer Kontext des 19. Jahrhunderts** Für diese seltene Art der Himalaya-Malerei existieren wichtige Parallelen aus dem 19. Jahrhundert in internationalen Museums- und Auktionssammlungen. Himalayan Art Resources dokumentiert unter der Artikelnummer 65564 eine monumentale rote Avalokiteshvara-Komposition aus der Sammlung des Rubin Museum of Art, die Tibet zugeschrieben und auf 1800–1899 datiert wird. Das Werk zeigt auch eine große rote zentrale Gottheit mit einem Lotus, umgeben von einem umfangreichen Pantheon individueller Gottheiten. Christie's bot auch ein nepalesisches Gemälde einer roten Gottheit innerhalb der bekannten John C. und Susan L. Huntington Collection an, katalogisiert als Nepal, wahrscheinlich 19. Jahrhundert. Die kraftvolle rote Zentralfigur, der tiefblaue Hintergrund, die runden Aureolen und die organisierte Komposition bieten wichtige Vergleichspunkte für die Newar-Maltradition, zu der auch das hier angebotene Werk gehört. Diese Museums- und Auktionsreferenzen dienen als Vergleichsmaterial für den kunsthistorischen Kontext und stellen keine Provenienz des hier angebotenen Objekts dar. **Nepalesische Exportgeschichte – 2033 B.S. / 1976** Besonders wichtig ist das auf dem Werk erhaltene alte nepalesische Lack-/Exportsiegel. Es trägt das Kalenderjahr 2033 Bikram Sambat, entsprechend 1976 n. Chr. Das bedeutet, dass diese Thangka / Paubha aus dem 19. Jahrhundert ein physisch datiertes Kapitel aus ihrer späteren Geschichte besitzt: Das Gemälde befand sich 1976 in Nepal und wurde dort mit dem entsprechenden Export-/Inspektionssiegel versehen. Für ein antikes Himalaya-Gemälde ist eine solche historische Kennzeichnung besonders attraktiv. Das Objekt trägt seine Reisegeschichte buchstäblich auf seiner eigenen Oberfläche. **Authentischer historischer Zustand** Die Thangka befindet sich in einem ausgesprochen historischen und unberührten Zustand. Die bemalte Oberfläche weist alte Faltspuren, Craquelé, Abnutzung, lokalisierte Verfärbungen und Pigmentverlust auf. Die Textilmontage weist ebenfalls deutliche Alters- und Gebrauchsspuren auf. Unter starker Vergrößerung werden die traditionelle Maltechnik und verschiedene Pigmentschichten deutlich sichtbar. Die Umrisse sind von Hand aufgetragen, und natürliche Variationen in Pigmentdichte, Pinselführung, Craquelé und Abnutzung sind auf der gesamten Oberfläche vorhanden. Diese Gebrauchsspuren sind ein wesentlicher Bestandteil des Charakters des Werkes. Die Paubha wurde nicht in einen künstlich perfekten Zustand restauriert: Ihre lange Materialgeschichte bleibt sichtbar. **Eine beeindruckende Größe von 120 cm** Mit einer Gesamthöhe von 120 cm und einer Breite von 73 cm besitzt diese antike nepalesische Thangka eine monumentale Präsenz. Die Kombination aus ihrer großen Größe, der seltenen Darstellung von Rakta Tara, der umfangreichen Newar-Ikonographie, ihrer Datierung aus dem 19. Jahrhundert, ihrem historischen Zustand und dem datierten nepalesischen Exportsiegel von 1976 macht dies zu einem besonders sammelwürdigen Beispiel religiöser Malerei aus dem Himalaya. **Symbolik** Rakta Tara: die Rote Tara, weibliche Manifestation von Mitgefühl und aktiver Kraft Rote Körperfarbe: magnetisierende Aktivität, Transformation und Anziehung günstiger Umstände Varada Mudra: Großzügigkeit, Segen und Wunscherfüllung Lotus: spirituelle Reinheit, Erwachen und Transformation Stehende Tribhanga-Haltung: Anmut, Bewegung und aktive Präsenz Umliegendes Pantheon: religiöse und schützende Kräfte um die zentrale Gottheit **Spezifikationen** Objekt: antike Thangka / Newar Paubha Darstellung: Rakta Tara – Rote Tara Tradition: Newar / Himalaya-Buddhismus Herkunft: Nepal, Kathmandu-Tal Periode: 19. Jahrhundert Technik: traditionelle Pigmente auf vorbereitetem Textil Abmessungen: H 120 × B 73 cm inklusive Textilmontage Historische Kennzeichnung: Nepalesisches Lack-/Exportsiegel, 2033 B.S. / 1976 n. Chr. Zustand: authentische historische Gebrauchs- und Altersspuren, Craquelé, Faltspuren, Verfärbungen und lokalisierter Pigmentverlust Eine monumentale nepalesische Thangka und Newar Paubha aus dem 19. Jahrhundert von Rakta Tara, die die kraftvolle Symbolik der Roten Tara mit außergewöhnlichem historischen Charakter und einer datierten nepalesischen Exportgeschichte von 1976 verbindet. Zusätzliche Details: - Marke: 1stbuddha - Stil: Nepalesisch Newar - Stil: Himalaya-buddhistisch - Periode: 19. Jahrhundert - Verfügbarkeit: auf Lager - Produkttyp: Thangka / Paubha

Spezifikationen
KategorieGemälde & ZeichnungenZustandSehr gutFarbenGelb, Rot, Blau, GrünMaterialStoffStandort des VerkäufersDammeLieferoptionenLieferung oder Abholung

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Damme, DeutschlandBei Whoppah seit Februar 2025 • 3 Verkäufe