Gundi Falk (1966) Großartiges Gemälde „weiblicher Akt zwischen Blau und Rot“
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Batalha, PortugalBei Whoppah seit Juli 2024 • 59 Verkäufe
Künstlerin: Gundi Falk (1966), Österreich
Titel: Weiblicher Akt zwischen Linie, Blau und Rot
Datierung: Um 2000
Technik: Malerei auf Holz
Maße: 70 × 50 cm
Signatur: Monogramm „GF“ unten rechts
Zustand: Guter Gesamtzustand. Leichte, alters- und trägerbedingte Gebrauchsspuren am Rand.
Rahmung: Ungerahmt
Künstlerische Analyse: Dieses um die Jahrtausendwende entstandene Werk bietet eine synthetische und dezidiert zeitgenössische Interpretation des weiblichen Akts. Gundi Falk verwendet eine Bildsprache, die auf der Vorrangstellung der Linie und der Farbintensität basiert.
Die Figur ist aus einer durchgehenden, fließenden und selbstbewussten schwarzen Linie konstruiert, die den Körper umschließt und strukturiert, ohne ihn jemals zu beschweren. Der Akt entfaltet sich in einer organischen Bewegung, in der Kurven natürlich fließen und Haltung, Volumen und innere Spannung andeuten. Die Linie wird zur Architektur des Körpers, zum Grundprinzip der Komposition.
Die flächigen Primärfarben – tiefes Blau, leuchtendes Rot, strahlendes Gelb – sind präzise aufgetragen. Sie stellen keine Anatomie dar, sondern strukturieren den Raum. Blau schafft Weite und Tiefe, Rot verankert die Komposition optisch, während Gelb eine dynamische Vertikalachse einführt. Das Ganze erzeugt ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und Bewegung.
Diese Konstruktion erinnert, mit Zurückhaltung, an wichtige Auseinandersetzungen der Moderne des 20. Jahrhunderts. Die formale Synthese des Körpers und die Kraft der Kontur erinnern an Picassos Erforschung der Fragmentierung und Vereinfachung des Motivs. Der Einsatz kräftiger, strukturierender Farben mag auch an die Farbforschung von Fernand Léger erinnern.
Das Werk behauptet jedoch eine völlig eigenständige Identität. Während einige Modernisten Monumentalität oder analytische Dekonstruktion bevorzugten, bewahrt Gundi Falk eine organische und sensible Dimension. Ihr Ansatz bleibt in Geste, Spur und Materialität verwurzelt – ein Erbe ihrer experimentellen Praxis und ihrer Arbeit mit dem Chemigramm.
Die Trägerplatte verstärkt die physische Präsenz des Werkes und betont die Spannung zwischen struktureller Strenge und fließender Linienführung. Das Ergebnis ist eine zugleich kontrollierte und lebendige Komposition, in der der weibliche Körper zum Anlass für eine visuelle Reflexion über Balance, Linie und Farbe wird.
Positionierung und Sammlerwert
Dieses Werk bietet mehrere bedeutende Vorteile:
Das zeitlose Sujet des weiblichen Akts, modern und elegant interpretiert
Starke, sofort verständliche grafische Gestaltung
Kraftvolle Primärfarben, geeignet für zeitgenössische Interieurs
Ausgewogenes Format (70 × 50 cm), leicht in eine private Sammlung zu integrieren
Monogrammierte Signatur als Echtheitsgarantie
Es richtet sich an Sammler, die sich für die Tradition der Moderne und figurative Abstraktion interessieren und ein strukturiertes, ausdrucksstarkes und visuell eindrucksvolles Werk suchen.
Kurzbiografie
Gundi Falk, geboren 1966 in Salzburg, arbeitet an der Schnittstelle von Malerei und experimenteller Fotografie. Bekannt ist sie für ihre Arbeit mit dem Chemigramm, die in Zusammenarbeit mit Pierre Cordier entstand.
Ihre Arbeiten erforschen die Beziehungen zwischen Materie, Zeit und Transformation. Seit den späten 1990er Jahren international aktiv, hat sie in Europa, den USA und Asien ausgestellt, insbesondere in führenden Galerien und Institutionen in New York, Berlin, Zürich, Paris und Brüssel.
Dieses Gemälde stellt eine bemerkenswerte Synthese aus modernistischer Tradition und zeitgenössischem Ausdruck dar. Durch die Kraft des Strichs, die kontrollierte Spannung der Farbpalette und die ausdrucksstarke Präsenz des Sujets ist es ein solides und kohärentes Werk in Gundi Falks Schaffen und bietet gleichzeitig attraktives Potenzial für eine anspruchsvolle und differenzierte Ausstellung.