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c. 1940 - Paar Pferde aus versilbertem Messing auf schwarzem Marmor - Frankreich

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Saint-Martin-Lestra, FrankreichBei Whoppah seit November 2024 • 3 Verkäufe
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Beschreibung des Produkts
Ein Gleichgewicht am Rande der Realität Es gibt Stille, die der Schönheit vorausgeht, wie ein angehaltener Atem. Und dann tauchen sie auf: zwei unsterbliche Hengste, eingefroren auf dem Höhepunkt ihrer Kadenz, die Flanken noch zitternd vor Schwung, ein Huf schwebend in der Luft. Ihr Tanz ist von perfekter Spannung, eine Choreografie, die nie aufgelöst werden wird, ein Dialog zwischen Gleichgewicht und Kraft. Zwischen ihnen fließt eine ruhige Energie, beherrscht, fast greifbar. Es ist nicht die wilde Hingabe eines Galopps, sondern die Eleganz der totalen Kontrolle. Dieser flüchtige Moment, in dem das Tier zur Skulptur und die Skulptur zur Präsenz wird. In dieser zurückhaltenden Sprache zeigt sich die wahre Kraft des Werks: eine doppelte Reiterfigur, gegossen aus versilbertem Messing, fein poliert, um hier und da flüchtige Untertöne von goldener Bronze zu enthüllen - ein Wechselspiel von schieferartigen Reflexen und wärmeren Schimmern, die sich mit dem Licht verändern. Unter ihren Hufen erdet ein monolithischer Sockel aus geädertem schwarzem Marmor - spanischer Nero Marquina - die Komposition mit roher mineralischer Präsenz: eine perlmuttartige Ader, silbrige Brüche, die schwache Skizze eines plötzlich verstummten Sturms. Die auf eine Dicke von dreißig Millimetern präzisionsgeschnittene Steinplatte bildet einen kühnen Kontrapunkt, dessen kalte Majestät die kontrollierte Stärke der Pferde darüber widerspiegelt. Vom architektonischen Standpunkt aus gesehen ist der Raum ein visueller Anker. Nicht hoch genug, um den Blick zu versperren, aber auch keineswegs so unauffällig, dass er im Hintergrund verschwindet. Fast sechzig Zentimeter lang und knapp über sechsundzwanzig Zentimeter hoch - seltene Proportionen, die zum Dialog einladen sollen. Kombiniert mit einem Giebelspiegel, einem vergoldeten Rahmen, einer Konsole oder einem Kaminsims, steht er nie in Konkurrenz, sondern in Beziehung. Seine horizontale Position verleiht ihm eine Präsenz, die ihn verwurzelt, während die Spannung der Pferde den umgebenden Raum ausdehnt. Ruhig und souverän fügt es sich in den Hintergrund ein, ohne jemals zu verschwinden. Alles deutet auf eine besondere Herkunft hin: eine französische - oder möglicherweise Brüsseler - Dekorationsproduktion, die zwischen der letzten Blütezeit des Art déco und den ersten Anfängen eines zurückhaltenden, raffinierten Modernismus entstanden ist. Dieses Stück entstand in dieser Übergangsepoche - höchstwahrscheinlich zwischen 1935 und 1950 -, als das Ornament der Linie zu weichen begann und die dekorative Bildhauerei sich einer ruhigeren, architektonischen Sprache zuwandte. Die Wahl des Marmors Nero Marquina, der wegen seiner dramatischen Maserung ausgewählt wurde, die silbrige Patina, die zu einem kalten metallischen Glanz verarbeitet wurde, die fein abgestimmte Balance der Volumina, die angespannt, aber nie übertrieben sind - all dies lässt die Hand eines hochrangigen Kunsthandwerkers vermuten, der von einer Werkstatt geformt wurde, die es gewohnt war, eine informierte, kultivierte Kundschaft zu bedienen, die auf die ruhige Eleganz von Salons und Sammlerinterieurs eingestellt war. Was jedoch am meisten auffällt, ist die außergewöhnliche Diskretion, mit der sich dieses Stück auf dem Markt bewegt. Keine ostentative Signatur, keine Massenproduktion. Diese Art von Pferdeguss - mit solch architektonischer Präsenz und sorgfältiger Ausführung - ist fast unmöglich zu finden. Die wenigen vergleichbaren Exemplare, die heute auftauchen, stammen aus Privatbesitz oder werden diskret verkauft. Man sieht sie nicht in Schaufenstern und fast nie im Internet. Das ist im Grunde die wahre Seltenheit dieses Werks: ein Stück, das nicht mehr dem Markt gehört, sondern dem intimen Kreis von Objekten, die bewahrt, weitergegeben und mitunter heftig gehütet werden. Es handelt sich nicht um ein Stück, das man einfach findet, sondern um eines, das sich eines Tages finden lässt. Und das ist vielleicht der ultimative Luxus: nur denen zu erscheinen, die wirklich sehen, die auf die Stille eines perfekten Augenblicks und auf den seltenen Funken einer Begegnung, die nicht wiederkommen wird, eingestellt sind. -- Abmessungen (cm): 26,5 (H) x 58 (B) x 15 (T) Gewicht: 7 kg Herkunft und Zeitraum: Frankreich, ca. 1935-1950 (vollständiger technischer Bericht, der diese Zuschreibung unterstützt, auf Anfrage erhältlich) Zustand: Ausgezeichneter Gesamtzustand. Gleichmäßig gealterte Silberpatina mit leichten lokalen Gebrauchsspuren, die warme Untertöne zeigen. Der Marmorsockel ist intakt, mit einigen kleinen Randabsplitterungen (unter 5 mm), die diskret sind und weder die strukturelle Integrität noch die optische Harmonie beeinträchtigen.

Zustand: Ausgezeichneter Gesamtzustand. Gleichmäßig gealterte Silberpatina mit leichten lokalen Abnutzungserscheinungen mit warmen Untertönen. Der Marmorsockel ist intakt, mit einigen kleinen Randabsplitterungen (unter 5 mm), die diskret sind und weder die strukturelle Integrität noch die optische Harmonie beeinträchtigen.

Spezifikationen
ZustandSehr gutFarbenWeiß, SchwarzMaterialMessing, MarmorAnzahl der Artikel1OrientierungLandschaftFormatMediumHöhe26 cmBreite58 cmGebrauchsspurenAbgesplittert

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Saint-Martin-Lestra, FrankreichBei Whoppah seit November 2024 • 3 Verkäufe
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