Bonheur du Jour Schreibtisch, Mahagoni und Leder, Verzeichnis, 19. Jahrhundert – Frankreich
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Bonheur du Jour Sekretär, Mahagoni und Leder, Directoire, 19. Jahrhundert – Frankreich
Typ: Bonheur du Jour Sekretär
Stil: Directoire
Materialien: Mahagoni, Leder, Spiegel
Zeitraum: Anfang des 19. Jahrhunderts
Herkunftsland: Frankreich
Provenienz: Privatsammlung
Guter Zustand, dem Alter und der Nutzung entsprechend
Maße (geschlossen): 168 x 100 x 59 cm
Maße (offen): 168 x 100 x 76 cm
Höhe der Tischplatte: 73 cm
Wunderschöner französischer Bonheur du Jour Schreibtisch oder Sekretär aus Mahagoni aus dem frühen 19. Jahrhundert mit Lederplatte und verspiegelten oberen Türen.
Das vollständig aus wunderschönem Mahagoniholz gefertigte Möbelstück steht auf vier geraden, quadratischen Beinen. Darüber befindet sich eine ausklappbare Platte mit geprägter schwarzer Ledermatte, die zwei kleine Schubladen auf jeder Seite und eine längere in der Mitte beherbergt. Die rechte Schublade hat einen doppelten Boden und ein Geheimfach an der Rückseite. Die obere Schublade verfügt auf jeder Seite über zwei kleine Tintenfässer. Im oberen Korpus befindet sich eine schmale Schublade, die einen Teil der Oberseite abdeckt, und darüber zwei Spiegeltüren, die der Funktion des Schreibtischs und Frisiertischs entsprechen. Im Inneren befinden sich zwei Regale, die den Raum in drei Bereiche unterteilen. Alle Schubladen, wie auch die Türen im oberen Bereich, sind mit Schlössern ausgestattet, sodass sie verschlossen werden können und persönliche Gegenstände geschützt aufbewahrt werden können.
Der Bonheur du jour
Der Bonheur du jour (französisch für Glück/Freude des Tages) ist ein Schreibtischtyp, der in den 1760er Jahren von Pariser Kaufleuten eingeführt wurde. Er ist klein und zierlich geformt, da er ursprünglich für Damen entworfen wurde. Er entwickelte sich zu einem der beliebtesten Möbelstücke im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Er gilt oft als weibliches Gegenstück zum Sekretär, mit maskulineren und voluminöseren Formen.
Die frühesten Exemplare hatten geschwungene Formen und schlanke Cabriole-Beine. Später, im Stil Ludwigs XVI., dominierten strengere, gerade Linien, und die Tischplatten wurden rechteckig. Einige Bonheurs du jour waren sogar mit Make-up- und Friseurzubehör ausgestattet. Zur Vergrößerung der Arbeitsfläche wurde oft ein Beistelltisch mit flacher Schublade verwendet, oder es wurden Klappauszüge angebracht.
Diese Möbelstücke waren in der Regel klein, leicht und einfach zu bewegen, da sie bewusst für Frauen konzipiert waren. Sie folgten in der Regel einer klar definierten Struktur: Sie bestanden meist aus einem Tisch mit hohen, schlanken Beinen, dessen Platte einen kleinen rechteckigen, manchmal vertieften Schrank trug. Der Tisch hatte offene oder geschlossene Ablagefächer und darunter Schubladen. Den oberen Abschluss bildete manchmal eine Galerie, die sogenannten „Tiers“, die reich mit Intarsien oder mit Messing oder Bronze verziert war. Sie wurde oben durch Flügeltüren verschlossen und enthielt im Inneren meist Schubladen oder Fächer. Auch die Rückseite war verziert, da diese Möbel nicht zur Wandmontage gedacht waren.
Über den Directoire-Stil
Während dieser Zeit erlebte Frankreich bedeutende politische und soziale Veränderungen, die sich in der Möbelgestaltung widerspiegelten, die einen rationaleren und funktionaleren Ansatz verfolgte. Symmetrie im Schubladendesign und ausgewogene Proportionen des Gesamtstücks sind wesentliche Merkmale klassischer Möbel dieser Zeit. Im Gegensatz zu früheren Stilen wie dem Rokoko zeichnet sich der Directoire-Stil durch zurückhaltendere Dekoration aus. Schubladengriffe und -beine weisen einfache geometrische Details und klassische Motive auf.
Der Directoire-Stil ist ein Möbel- und Dekorationsstil, der sich in Frankreich während der Zeit des Directoire (1795–1799) entwickelte und den Übergang zwischen dem Louis-XVI.- und dem Empire-Stil markiert. Es handelt sich um einen neoklassizistisch inspirierten Stil, der sich durch die Schlichtheit seiner Linien auszeichnet und von römischen Objekten des 1. Jahrhunderts n. Chr. aus den Ausgrabungen von Pompeji und Herculaneum inspiriert ist. Diese Wiederbelebung des klassizistischen Geschmacks zeigte sich in Malerei, Möbeln und Mode, insbesondere in der Damenbekleidung.
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Guter Zustand entsprechend dem Alter und der Nutzung