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Antiker tibetischer handgefertigter sitzender Buddha aus dem 19. Jahrhundert mit signifikanter Patina – Bildhauerei, Bronze
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Antiker tibetischer handgefertigter sitzender Buddha aus dem 19. Jahrhundert mit signifikanter Patina

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Privater Verkäufer
Damme, DeutschlandBei Whoppah seit Februar 2025 • 3 Verkäufe
Beschreibung des Produkts
Maße: H 20 × B 15 cm Gewicht: 1,2 kg Material: Bronze mit Resten historischer Vergoldung Herkunft: Tibet / Himalaya Datierung: 19. Jahrhundert Darstellung: Sitzender Buddha in Bhumisparsha Mudra Ein Buddha, der auf den ersten Blick viel jünger erscheint Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Buddha-Statue, die leicht als um 1970 datiert werden könnte. Große Teile der Oberfläche sind auffallend glatt und poliert. Die Bronzefarbe ist hell, und aus der Ferne fehlt ihr genau das schwere, dunkle Aussehen, das oft sofort mit einer Bronze-Bildhauerei aus dem 19. Jahrhundert assoziiert wird. Gerade aus diesem Grund ist es ein interessantes Objekt für eine weitere Untersuchung. Ein völlig anderes Bild ergibt sich jedoch, sobald die Oberfläche unter einem Mikroskop betrachtet wird. In Vertiefungen, Beschädigungen und weniger zugänglichen Bereichen haben sich ältere Oberflächenschichten erhalten, die auf den stark polierten Teilen kaum sichtbar sind. Dort erscheinen eine tiefe Patina, alte Arbeitsspuren, lokale Oxidation und kleine Reste einer goldfarbenen Metalloberfläche. Was aus der Ferne wie eine relativ junge und saubere Bronzeoberfläche aussieht, entpuppt sich unter Vergrößerung als eine viel komplexere Geschichte. Die Patina unter dem Mikroskop Unter starker Vergrößerung ist deutlich sichtbar, dass die Oberfläche nicht aus einer einzigen einheitlichen Farbe oder Oberfläche besteht. Goldfarbene Zonen, dunkelbraune bis schwarze Patina, graues Metall, rotbraune Oxidation und alte Kratz- und Werkzeugspuren liegen lokal direkt nebeneinander. Alte Schichten in geschützten Bereichen Die geschützten Bereiche sind besonders wichtig. In kleinen Vertiefungen und entlang alter Arbeitsspuren haben sich Reste erhalten, die an den hervorstehenden Teilen durch Gebrauch, Reinigung und Polieren weitgehend verschwunden sind. An mehreren Stellen geht die dunkle Patina in freiliegendes Metall über, während kleine goldfarbene Reste tief in der Mikrostruktur verbleiben. Diese Unterschiede zeigen, dass das aktuelle Aussehen der Statue nicht repräsentativ für die vollständige historische Oberfläche ist. Warum die Statue so jung erscheinen kann Der starke Kontrast zwischen den glatten Außenflächen und den viel komplexeren geschützten Zonen deutet darauf hin, dass die Statue in ihrer Geschichte erheblich gereinigt und poliert wurde. Infolgedessen wurden alte Oberflächenschichten an den zugänglichsten Teilen stark reduziert. Dies erklärt, warum eine schnelle visuelle Beurteilung leicht zu einer viel jüngeren Datierung führen kann. Hier befinden sich die relevanten Informationen genau an Stellen, die für das bloße Auge kaum wahrnehmbar sind. Reste historischer Vergoldung Unter dem Mikroskop sind an mehreren Stellen Reste einer sehr dünnen goldfarbenen Metallschicht sichtbar. Diese folgt den Unregelmäßigkeiten des darunter liegenden Metalls und hat sich hauptsächlich in Rillen, kleinen Beschädigungen und geschützten Bereichen erhalten. Abnutzung der ursprünglichen Goldschicht Die Übergänge zwischen goldfarbenen und freiliegenden Bereichen sind besonders interessant. An hervorstehenden Teilen ist die Goldschicht weitgehend verschwunden, während unmittelbar daneben, in einer Vertiefung, noch kleine Goldinseln vorhanden sind. In den untersuchten Bereichen sind keine dominanten Folienränder oder größere abgelöste Goldblätter sichtbar. Das beobachtete Abnutzungsmuster passt daher besser zu einer historischen Metallvergoldung als zu einer einfach aufgetragenen dekorativen Goldschicht. Die mikroskopische Struktur stimmt mit der traditionellen Feuervergoldung überein. Ohne materialtechnische Analyse der Goldschicht kann das Vorhandensein von Quecksilber jedoch nicht unabhängig bestätigt werden. Traditioneller Hohlbronze-Guss Die Unterseite bietet einen zweiten wichtigen Einblick in die Herstellung der Statue. Der Buddha ist hohl gegossen, und das Innere zeigt eine raue, stark unregelmäßige Struktur, die scharf mit dem sorgfältig bearbeiteten Äußeren kontrastiert. Diese Konstruktion stimmt mit dem traditionellen Wachsausschmelzverfahren überein. Das Innere ist nicht glatt oder kosmetisch bearbeitet und weist Gussunregelmäßigkeiten, alte Ablagerungen und Oberflächenunterschiede auf, die am Äußeren aufgrund der Nachbearbeitung nicht mehr sichtbar sind. Manuelle Bearbeitung Zahlreiche feine Spuren manueller Bearbeitung sind auch am Äußeren unter Vergrößerung sichtbar. Kleine Schnittlinien, Kratzmuster und lokale Unterschiede in der Oberfläche zeigen, dass die Oberfläche nach dem Guss weiter gemeißelt, geschabt und poliert wurde. Der Kontrast zwischen der rauen Gussstruktur auf der Innenseite und dem verfeinerten Äußeren ist charakteristisch für ein Objekt, bei dem viel Wert auf die Endbearbeitung gelegt wird. Bhumisparsha Mudra – die Erde als Zeugin Der Buddha ist sitzend auf einem doppelten Lotussockel dargestellt. Die linke Hand ruht im Schoß, während die rechte Hand am Knie herabreicht und die Erde berührt. Dies ist die Bhumisparsha Mudra oder erdberührende Geste. Die Haltung bezieht sich auf den Moment, als der historische Buddha, kurz vor seiner Erleuchtung, die Erde als Zeugin seiner erlangten Einsicht anrief. Die Darstellung ist eine der bekanntesten und bedeutungsvollsten ikonografischen Formen innerhalb der buddhistischen Kunst. Datierung auf das 19. Jahrhundert Bei dieser Statue ist es wichtig, die Datierung nicht ausschließlich auf den aktuellen Glanz oder die Farbe des Äußeren zu stützen. Gerade die Kombination verschiedener technischer Merkmale ergibt ein vollständigeres Bild. Die traditionelle Hohlkonstruktion, manuelle Bearbeitung, komplexe Patina, lokal erhaltene historische Vergoldung und der klare Unterschied zwischen exponierten und geschützten Oberflächen unterstützen gemeinsam eine historische Datierung. Eine konservative Zuschreibung Basierend auf der aktuellen technischen und stilistischen Bewertung ordnen wir diesen sitzenden Buddha dem 19. Jahrhundert zu, innerhalb der tibetisch/himalayischen Bronzetradition. Eine genaue Datierung innerhalb des Jahrhunderts kann ohne zusätzliche vergleichende oder materialtechnische Daten nicht gerechtfertigt bestimmt werden. Daher wurde bewusst eine breitere Zuschreibung auf das 19. Jahrhundert gewählt. Zustand und historische Oberfläche Die Statue weist deutliche Alters- und Gebrauchsspuren auf. Die ursprüngliche Oberflächenveredelung ist lokal stark abgenutzt, und große Teile wurden in der Vergangenheit gereinigt oder poliert. Zusätzlich sind Kratzer, lokale Oxidation, dunkle Ablagerungen und Abnutzungen an prominenten Stellen vorhanden. Diese Merkmale werden nicht verborgen oder kosmetisch entfernt. Gerade die verbleibende Patina und die geschützten Oberflächenschichten bilden einen wichtigen Teil der technischen Bewertung und des Charakters des Objekts. Eine Statue, die ihr Alter erst unter Vergrößerung preisgibt Dieser Buddha ist ein gutes Beispiel dafür, warum die Beurteilung antiker Bronzestatuen nicht allein auf einem allgemeinen Eindruck oder der Oberflächenfarbe basieren kann. Mit ihrer Höhe von 20 cm und ihrem relativ glatten Aussehen wirkt die Statue zunächst erheblich jünger. Unter dem Mikroskop erscheinen jedoch Details, die dem bloßen Auge weitgehend verborgen bleiben: alte Patinaschichten, Abnutzung, manuelle Bearbeitung, Oxidation und Reste historischer Vergoldung. Gerade dieser Kontrast zwischen dem polierten Aussehen und der viel älteren, geschützten Mikrostruktur macht diesen tibetischen Buddha aus dem 19. Jahrhundert zu einem besonders interessanten Objekt für Studium und Sammlung. Zusätzliche Details: - Marke: 1stbuddha - Stil: Tibetaanse - Material: vergulding - Farbe: Brons - Farbe: Goud - Farbe: Donkerbruin - Farbe: Roodbruin - Periode: 19e eeuw - Verfügbarkeit: auf Lager - Produkttyp: Bildhauerei

Spezifikationen
KategorieBildhauereiZustandGutFarbenGrau, SchwarzMaterialBronzeStandort des VerkäufersDammeLieferoptionenLieferung oder Abholung

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Damme, DeutschlandBei Whoppah seit Februar 2025 • 3 Verkäufe