Tom Dixon: die britische Designermarke, die das industrielle Handwerk zurückbrachte
Tom Dixon gründete 2002 seine gleichnamige Marke. Die Beat-Pendelleuchten, die Mirror Ball, der Wingback-Sessel und der Mass-Tisch stammen alle aus seinem Londoner Studio. Hier ist die Kurzgeschichte.


Tom Dixon (geboren 1959) brachte das industrielle Handwerk zurück, und er tat es ohne formale Ausbildung: Er kam in der Londoner Szene der 1980er Jahre hoch, indem er neben Ron Arad und Jasper Morrison Fahrräder gegen Bargeld schweißte, entwarf durch die 1990er Jahre für Cappellini und Habitat und gründete 2002 seine eigene Marke. Die handgetriebene Messing-Pendelleuchte Beat (2006) ist das Markenzeichen. Auf Whoppah verkauft sich eine Beat aus den späten 2000er oder frühen 2010er Jahren für 350 bis 900 Euro pro Stück, gegenüber 600 bis 1.200 Euro neu, der Mirror Ball (2003) für 180 bis 450 Euro und der Wingback Sessel (2007) für 1.200 bis 3.500 Euro. Sein Werk gehört hier zum am aktivsten gehandelten britischen zeitgenössischen Design, und unsere Kuratoren überprüfen die Tom-Dixon-Markierungen, die zuverlässige Erkennungsmerkmale sind.
Tom Dixon (geboren 1959) ist der britische Designer, der in der Londoner Designszene der 1980er Jahre ohne formale Ausbildung aufstieg. Er verdiente sein Geld mit dem Schweißen von Fahrrädern, wurde Teil der Post-Punk-Möbelbewegung, zu der auch Ron Arad und Jasper Morrison gehörten, entwarf in den 1990er Jahren für Cappellini und Habitat und gründete 2002 seine gleichnamige Marke, um seine eigenen Arbeiten nach seinen eigenen Vorstellungen zu produzieren.
Die Marke Tom Dixon besetzt eine spezifische Nische: eine Ästhetik des industriellen Handwerks, poliertes Metall als charakteristisches Material, preislich im mittleren Segment im Vergleich zum italienischen High-End, aber im Premium-Bereich im Vergleich zum Massenmarkt. Die Stücke sehen handgefertigt aus, auch wenn sie es nicht sind, was einen Teil ihres Reizes ausmacht.
Was kostet eine gebrauchte Tom Dixon Beat Pendelleuchte bei Whoppah?
Die Pendelleuchtenserie Beat (2006), die handgedrehten Messing-Pendelleuchten mit kugel- oder glockenförmiger Form, ist das meistfotografierte Werk der Marke. Vintage-Beat-Pendelleuchten aus den späten 2000er und frühen 2010er Jahren werden auf Whoppah für 350 € bis 900 € pro Stück verkauft, je nach Form und Finish. Der aktuelle Einzelhandelspreis von Tom Dixon liegt bei etwa 600 € bis 1.200 € pro Stück.
Die Mirror Ball Pendelleuchte (2003), die gedrehte Polycarbonat-Kugel mit verspiegelter Chromoberfläche, ist das zugänglichere Stück von Tom Dixon. Gebraucht für 180 € bis 450 €.
Der Wingback-Sessel (2007), der zeitgenössische Ohrensessel mit der dramatischen Silhouette, ist das Aushängeschild der Marke im Bereich Sitzmöbel. 1.200 € bis 3.500 € für eine Vintage-Produktion von Tom Dixon.
Die Tischserie Mass (2014), die schweren Tische aus poliertem Aluminium oder Kupfer mit geometrischen Formen, ist das architektonische Stück. Gebraucht für 800 € bis 2.500 €, je nach Material und Größe.
Woran erkennen Sie ein echtes Tom-Dixon-Stück?
Worauf Sie auf dem Secondhand-Markt achten sollten: Jedes authentische Tom-Dixon-Stück trägt das Markenzeichen von Tom Dixon, typischerweise in die Metallbeschläge eingraviert oder gestanzt. Die Beat-Pendelleuchten haben die Markierung auf der Innenseite des Schirmrandes. Die Mirror Ball hat eine kleine Prägung in der Nähe der Kabeleinführung.
Es gibt Kopien der Beat-Pendelleuchten (die Drehtechnik ist schwerer zu fälschen, als es aussieht, aber chinesische Hersteller haben akzeptable Imitationen hergestellt). Der Unterschied liegt in der Qualität des Messings: Echtes Tom-Dixon-Messing patiniert gleichmäßig, während billiger vermessingter Stahl fleckig patiniert.



