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Architektonisches Keramikgefäß / Skulpturale Ikebana-Form – Signierte europäische Studiokeramik, ca. 1970er–1990er Jahre
Ein bemerkenswertes und ungewöhnliches, handgefertigtes Keramikgefäß, das zwischen Skulptur, Architekturmodell und Vase changiert. Mit seiner länglichen, horizontalen Silhouette und der integrierten rechteckigen Öffnung gehört es zur Tradition der Studiokeramik des späten 20. Jahrhunderts, die sich bewusst von rein funktionaler Keramik hin zur skulpturalen Objektgestaltung entwickelte.
In einer zurückhaltenden blaugrünen Farbpalette mit subtilen Tonübergängen ausgeführt, vereint das Gefäß klare Geometrie mit einer fast landschaftsartigen Ruhe. Eine Seite ist von einem fein eingravierten, rhythmischen Zickzackmuster geprägt, das eine subtile optische Vibration auf der Oberfläche erzeugt; die gegenüberliegende Seite wirkt ruhiger und architektonischer und betont Masse, Linie und Negativraum.
Die Form erinnert stark an Ikebana-inspirierte Arrangementgefäße, bei denen Asymmetrie, Leere und räumliche Komposition ebenso wichtig sind wie die Blumen selbst. Mit einer Breite von 53 cm wirkt das Objekt ungewöhnlich imposant und erinnert fast an ein Fragment modernistischer Architektur oder die stilisierte Form eines Bootes, einer Kapsel oder einer Linse.
Das Objekt ist handgefertigt, höchstwahrscheinlich in Plattenbauweise. Die freiliegenden Tonkanten um die Öffnung und die asymmetrische Struktur untermauern die Annahme, dass es sich um ein Werk aus einem Atelier und nicht um eine industrielle Fertigung handelt. Im Inneren des Gefäßes befindet sich eine eingeritzte Herstellermarke: ein abstraktes Monogramm oder Symbol, das einer V-förmigen Form ähnelt, die einen inneren Bogen oder eine U-Form mit einem kleinen Punkt darüber umschließt. Trotz intensiver Recherchen konnte die Marke nicht identifiziert werden.
Stilistisch lässt sich das Gefäß am ehesten mit nordeuropäischer Studiokeramik der späten Moderne – möglicherweise deutschen oder niederländischen Ursprungs – vergleichen und kann vorsichtig auf die 1970er- bis 1990er-Jahre datiert werden. Das Werk weist Affinitäten zur breiteren Bewegung der architektonischen und skulpturalen Keramik der Nachkriegszeit auf, in der Gefäße zu eigenständigen Designobjekten und nicht nur zu Dekorationsgegenständen wurden.
Wichtig ist, dass es sich hier nicht um industriell gefertigte Keramik oder massenproduzierte westdeutsche Keramik des üblichen Scheurich/Jasba-Typs handelt. Das Fehlen von industriellen Kennzeichnungen, Formmarken oder Produktionsnummern sowie die individuelle Gestaltung und Marke deuten vielmehr auf eine unabhängige Keramikwerkstatt oder eine Kleinserienfertigung hin.
Ein ausdrucksstarkes und intelligentes skulpturales Keramikobjekt mit starker Präsenz und ausgeprägter architektonischer Anmutung.
Maße
Breite: 53 cm
Höhe: 17 cm
Tiefe: 10 cm
Zustand
Sehr guter Vintage-Zustand mit leichten, alters- und gebrauchsbedingten Spuren, wie sie für Keramikarbeiten üblich sind. Keine größeren Beschädigungen.
Allgemeine Informationen
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Alle Artikel werden sorgfältig fotografiert und beschrieben. Vintage-Stücke können minimale Gebrauchsspuren aufweisen; größere Mängel werden deutlich erwähnt.
Privatverkauf: Keine Rückgabe, keine Rückerstattung, keine Gewährleistung.
Spezifikationen
ZustandSehr gutFarbenBlau, Beige, Braun, MehrfarbigMaterialKeramikAnzahl der Artikel1Höhe17 cmBreite53 cmTiefe10 cm