Konvolut von 2 surrealistischen/dadaistischen Büchern – Originalausgaben mit Widmungen von R. Valançay
350 €
7 Personen schauen sich diesen Artikel an1 Favoriten
Einkaufen bei Whoppah
Sicher einkaufen & bezahlen mit KäuferschutzAlle Designerartikel sind 100% authentischWir zahlen den Verkäufer erst aus, wenn du den Artikel einwandfrei erhalten hast
Sichere Zahlungsmethoden
Top bewertet auf
Über diesen Verkäufer
Privater Verkäufer
Paris, FrankreichBei Whoppah seit August 2026 • 0 Verkäufe
Ein außergewöhnliches Set zweier Werke der literarischen Avantgarde aus der Privatbibliothek von Robert und Françoise Chateau.
Beide Bände enthalten eine handschriftliche Widmung ihres Freundes, des surrealistischen Dichters und Übersetzers Robert Valançay, der ihre Namen (Valançay und das Ehepaar Chateau) spielerisch gegenüberstellt.
1. Auguste Bolte – Kurt Schwitters (Jean Hugues Publishers, 1967). Eine geistreiche Widmung von Robert Valançay: „Für Robert und Françoise Chateau, meine Freunde. Ein kleiner humorvoller Gruß, in Freundschaft von Robert Valançay.“ Eine temperamentvolle Widmung, die perfekt zu Schwitters’ absurdem Text passt, den er selbst übersetzt hat.
Spezifikationen: Nummeriertes Exemplar 76 mit dem handschriftlichen Monogramm „J.H.“ des Verlegers Jean Hugues. Frontispiz von Max Ernst.
2. Dunkler Frühling – Unica Zürn (Pierre Belfond Publishers, 1971). Widmung von Robert Valançay: „Robert und Françoise Chateau, mit herzlichen Grüßen. Robert Valançay.“
Merkmale: Französische Erstausgabe (Übersetzung von Valançay). Frontispiz von Hans Bellmer.
Provenienz und Bedeutung des Loses: Beide Bücher tragen die handschriftliche Widmung von Robert Valançay (1903–19…), Dichter und Weggefährte der Surrealisten ab 1926, offizieller Übersetzer und enger Freund von Max Ernst, Hans Arp und Hans Bellmer. Sein Briefwechsel im Getty Research Institute belegt direkte Verbindungen zu André Breton, Paul Éluard, Man Ray, Yves Tanguy und dem gesamten surrealistischen und dadaistischen Kreis. Valançay übersetzte insbesondere Unica Zürns *Sombre Printemps* und *L’Homme-Jasmin* sowie Max Ernsts *Paramythes* und später eine Neuauflage von Schwitters’ *Auguste Bolte* (Galilée, 1980).
Dieses Set dokumentiert somit die enge Freundschaft zwischen Valançay und dem Ehepaar aus Château anhand zweier Werke, die in direktem Zusammenhang mit seinem surrealistischen Netzwerk stehen: Max Ernst (Frontispiz von *Auguste Bolte*) und Hans Bellmer/Unica Zürn (Frontispiz und Übersetzung von *Sombre Printemps*). Eine seltene, doppelt dokumentierte und schlüssige Provenienz, die weit über die bloße Gegenüberstellung zweier Titel hinausgeht.
Zustand: Guter Gesamtzustand, Originaleinbände, Taschenbuchbindung beider Bände.
Spezifikationen
ZustandSehr gutFarbenMehrfarbigMaterialPapierAnzahl der Artikel1Höhe22 cmBreite11 cmTiefe1 cm