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Deutscher Zahnarztinstrumentenschrank von Arnold Biber, Pforzheim, um 1920 – Vitrine, Wood
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Deutscher Zahnarztinstrumentenschrank von Arnold Biber, Pforzheim, um 1920

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Beschreibung des Produkts
Ein außergewöhnlich seltener deutscher Zahnarztinstrumentenschrank, gefertigt von Arnold Biber aus Pforzheim, aus dem frühen 20. Jahrhundert, um 1920. Dieses bemerkenswerte Möbelstück, ursprünglich für eine Zahnarztpraxis konzipiert, vereint hochspezialisierte Funktionalität mit einer außergewöhnlichen architektonischen Präsenz. Sein unverwechselbares Design spiegelt eine wichtige Epoche in der Entwicklung professioneller medizinischer Möbel wider, in der traditionelle Schreinerkunst mit immer raffinierteren Metallbeschlägen und -mechanismen verschmolz. Der Schrank besticht durch eine beeindruckende Anordnung verglaster Fächer, geschlossener Staufächer und einer zentralen Arbeitsfläche. Besonders auffällig sind die raffiniert schwenkbaren, fächerförmigen Instrumententabletts an beiden Seiten des Schranks. Jedes Tablett lässt sich unabhängig voneinander nach außen schwenken und ermöglicht so einen bequemen Zugriff auf die Instrumente. Im geöffneten Zustand entsteht ein spektakulärer skulpturaler Effekt. Zahlreiche polierte Metallbeschläge, Scharniere, Griffe und sonstige Details bilden einen schönen Kontrast zur tiefschwarzen Lackierung des Schranks. Die originale Messingplakette des Herstellers mit der Aufschrift „Arnold Biber, Pforzheim“ ist im Inneren erhalten und bestätigt die Herkunft des Schranks. Arnold Biber gründete sein Dentallabor 1886 in Pforzheim. Nach Bibers Tod übernahm 1908 Dr. Fritz Winkelstroeter das Unternehmen und erweiterte es um die Herstellung kompletter zahnärztlicher Ausrüstung, darunter Behandlungsstühle, Bohrmaschinen und Instrumentenschränke. Daraus entwickelte sich Dentaurum, einer der traditionsreichsten deutschen Hersteller von Dentalprodukten. Der Schrank wurde umfassend und fachmännisch restauriert, wobei besonderer Wert auf den Erhalt seines historischen Charakters, der Originalkonstruktion und der charakteristischen mechanischen Details gelegt wurde. Die schwarzen Oberflächen wurden sorgfältig neu lackiert, während die zahlreichen Metallbeschläge und -mechanismen restauriert und poliert wurden, wodurch der bemerkenswerte Kontrast und der technische Charakter des Möbelstücks hervorgehoben werden. Der Schrank hat zudem eine ungewöhnliche internationale Provenienz. Er wurde in Norwegen erworben, wohin er laut Aussage seines Vorbesitzers aus Argentinien gebracht worden war, was der Geschichte dieses ohnehin schon außergewöhnlichen Objekts ein weiteres faszinierendes Kapitel hinzufügt. Heute, jenseits seiner ursprünglichen medizinischen Verwendung, wäre der Schrank ein herausragendes Sammlerstück, eine Vitrine, ein Barschrank oder ein Blickfang in einem anspruchsvollen Wohn- oder Geschäftsambiente. Mit ihrem eindrucksvollen Erscheinungsbild, der raffinierten mechanischen Konstruktion und dem nachweisbaren deutschen Hersteller stellt sie ein seltenes, erhaltenes Beispiel zahnärztlicher Möbel des frühen 20. Jahrhunderts dar. Ein unverwechselbares Stück, das deutsche Handwerkskunst, Industriegeschichte und skulpturales Design vereint.

Spezifikationen
ZustandAusgezeichnetFarbenSchwarzMaterialHolzAnzahl der Artikel1Höhe170 cmBreite120 cmTiefe45 cm

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